IMG_9689Anzucht: Die Knollen sollten spätestens Anfang März mit der Mulde nach oben ca. 2 cm tief in Erde gesetzt werden, damit sie ab Mitte Mai, wenn sie ins Freie können, auch bald anfangen zu blühen. Die Knollen kann man schon ab Februar in Baumärkten und Gartencentern kaufen. Wichtig ist die Größe der Knollen, denn je größer die Knolle, desto größer wird auch die Pflanze. Ab Mitte Mai kann man auch vorgezogene Knollenbegonien kaufen, die jedoch im Verhältnis zu den Knollen erheblich teuerer sind. Tipp: ich weiche die Knollen vor dem Eintopfen ca. 15 Minuten in lauwarmem Kamillentee ein, dann wachsen sie besser an.

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IMG_9690Überwinterung: Wenn man die Knollen im Herbst nach dem ersten leichten Frost aus der Erde nimmt und sie kühl (5 - 10°C) und trocken überwintert, werden sie von Jahr zu Jahr größer und damit auch die daraus wachsenden Pflanzen.
Vermehrung: Zu groß gewordene Knollen kann man auch zerteilen, man muss nur darauf achten, dass jedes Teilstück eine Triebknospe (im Bild links erkennt man zwei) besitzt. Die Knospen kann man besser erkennen, wenn man die Knollen etwas vorgetrieben hat. Hier ist es am besten, die Knolle genau zwischen den zwei Knospen durchzuschneiden. Um Schimmel an der Schnittfläche zu verhindern, sollte man sie in Holzkohlenstaub tauchen und dann kann man jedes Teilstück getrennt aufziehen. Das Teilen hat den Vorteil, dass die vegetativ gezogenen Pflanzen sortenecht sind.

Knolle mit zwei Triebknospen

Pflanztiefe ca. 2 cm

Warm und hell stellen und regelmäßig gießen!

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Claudia Heger - Handarbeiten & Design

Anzucht von Knollenbegonien

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